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Aktuelles

Willkommen auf unserer Blog Seite!

Hier finden Sie regelmäßig Neuigkeiten zu unserer Arbeit.

Als Frau auf der Straße

Für Frauen ist das Leben auf der Straße besonders gefährlich. In den Gesprächen mit den Frauen der Kiez Hilfe wird uns das oft deutlich: Immer wieder werden Frauen auf der Straße Opfer von Raub, Gewalt und sexueller Nötigung. Das Leben auf der Straße ist rau. Als Frau hier durchzukommen ist hart.

Seit einiger Zeit haben wir unser Kiez Hilfe Frauenprojekt am Franz Neumann Platz gestartet. Jeden Freitag bereiten wir ein gemütliches Kaffeekränzchen, zu dem wir die Frauen einladen. Es gibt selbst gebackenem Kuchen, frischen Kaffee, Blumen, gute Gespräche… Wir bieten den Frauen hier einen geschützten Raum, in einer schönen und wertschätzenden Atmosphäre. Wir möchten, dass sie Gemeinschaft, Schönheit und liebevolle Aufmerksamkeit erleben. Ein völliges Kontrastprogramm zu ihrem harten Alltag. Die Frauen vom Franz Neumann Platz lieben diese besonderen Stunden. Und wir tun es auch…

 

Wir bleiben da…

Immer wieder sind wir betroffen und schockiert, wie sehr die Kinder aus unseren Kiez Kids Gruppen unter der aktuellen Corona Krise leiden. Die Unsicherheiten des Alltags lösen bei vielen unserer Kids großen Stress und Ängste aus, die von ihren Eltern leider oftmals überhaupt nicht aufgefangen werden können. Mit unseren Kiez Kids Gruppen wollen wir den Kids soviel Stabilität und Normalität geben, wie nur möglich. Unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen laufen daher alle Gruppen weiter.
Wir wollen den Kindern signalisieren, dass wir für sie da sind und da bleiben! In unsicheren Zeiten wie diesen möchten wir ein Ort sein, an dem sie ehrlich darüber sprechen können, wie es ihnen geht, an dem sie Freundschaft und Stabilität erleben und an dem sie die Alltagssorgen auch einmal vergessen dürfen.
In den letzten Wochen hatten wir wunderbare Ausflüge und tolle Erlebnisse mit den Kids, die das ermöglicht haben!

Wenn wir Abschied nehmen müssen

Menschen begleiten, für sie da sein, Hilfe zum Ausstieg aus Drogen und Obdachlosigkeit anbieten und sie annehmen, wie sie sind: Das haben wir uns zur Aufgabe gemacht. Diese Begleitung und die entstehenden Freundschaften gehen oftmals über viele Jahre hinweg. Manchmal bis zum Schluss. Wieder einmal mussten wir auch in den letzten Wochen Abschied nehmen von uns lieb gewordenen Freunden von der Straße. Das fällt uns nicht leicht. Aufgrund ihres Lebensstils gehen manche von ihnen leider viel zu früh und wir können ihnen nicht bei einem „Ausstieg“ helfen. Aber wir bleiben an der Seite dieser Menschen, egal für welchen Weg sie sich entscheiden.

Lette liest

Wir beim Lesefestivel „Lette liest“

Auch in diesem Jahr haben wir im Rahmen von „Lette liest“, dem Lesefestival im Lettekiez, bei bestem Wetter einen Leseabend am Franz-Neumann-Platz veranstaltet.
Es war total bewegend, als Angela ihre Lebensgeschichte und später Elias die Geschichte von Michael vorlas. Nachlesen kann man sie bald in der Neuauflage unseres Buches „Geschichten von Zerbruch und Hoffnung“.

Danke an die Aktion Mensch

Danke an die Aktion Mensch!!

Wir freuen uns über die Förderung durch die Aktion Mensch, mit der wir das Projekt „Bereit für die Zukunft“ mit unseren Teenies starten können! Wir wollen den Kids helfen, neue Perspektiven für sich zu entwickeln, Horizonte zu erweitern und sich selbst mit ihren Stärken und Begabungen kennenzulernen. Durch das Projekt wollen wir sie ganzheitlich befähigen, eigene Zukunftspläne und Lebensmodelle aktiv für sich zu entwickeln, um nachhaltig vor einer Laufbahn der Perspektivlosigkeit geschützt zu sein. Vielen Dank, an alle unsere Unterstützer und die Aktion Mensch, die das Projekt möglich machen!

Immernoch nimmt die Zahl der Besucher am Sozialmobil zu …

Wo wir viele Jahre 30- 40 Besucher pro Nachmittag an unserem Sozialmobil am Franz Neumann Platz hatten, kommen jetzt 100-150 Menschen seit Wochen! Sie haben Hunger, sind bedürftig und von Sucht, Obdachlosigkeit und Armut betroffen. Die Zahl der suchtbetroffenen Menschen am Sozialmobil ist in den letzten Monaten unglaublich gestiegen … aber auch die Zahl der Senioren und Kranken, die in die Armut gerutscht sind und sich über ein warmes Essen freuen. Es erschüttert uns sehr die Not dieser vielen Menschen zu sehen, die immer mehr werden. Wir kommen schwer hinterher, das Essen zu verteilen, uns fehlt es an Geldern für Nahrungsmittel und an Helfern, die tatkräftig kochen, abwaschen, Suppe ausgeben und ein offenes Herz haben für diese Menschen in Not.

Wir sind dankbar für jede Geld- oder auch Sachspende (Reis, Nudeln, Kaffee) und jede ehrenamtliche Untersützung!